Platz … ist doch für alle da!

Ahoi,

hier in Schweden im Mai, gibt es wirklich viel Platz. Eigendlich sind die Häfen noch leer. Nun ist es im Mai 2015 aber so, dass recht viel Wind herrscht. Es fängt meist morgens so mit 3-4 Bf an und steigert sich bis frühen Nachmittag auf eher 5 – 6 Bf mit Böen 7-8 Bf. Kommen dann noch die dicken schwarzen Wolken über den Himmel geschossen, merkt man die Anspannung vor den Manövern zum Greifen nah. Auch durchs Fernglas.

Und irgendwie haben wir den Eindruck, daß schon viele auf dem Weg zu ihrem Schären-Anker-Lieblingsplatz sind. Ab frühen nachmittag stürzen sich diese dann – beschleunigt durch den unruhigen frischen Wind, in die meist recht kleinen Häfen. Vollgas rein und sofort an den vordersten Steg längsseits.

Da liegen dann die kleinen Furzer brettlesbreit. Sollte unter Umständen und eventuell ein größeres Boot oder ein Klassiker mit größerem Wenderadius oder ohne Rückwärtsgang kommen, dann hat derjenige halt Pech gehabt. Selber schuld, warum hat der auch so ein großes Boot. Ällagätsch, selber schuld! Daß viele Boxen leer bleiben sei nur nebenbei bemerkt.

Idealer wäre es, jeder liegt an den Platz wo er passend ist, dann hätten wir Klassikersegler auch noch die Möglichkeit ein Liegeplätzchen zu ergattern.

Interessant sind auch die Fahnen am Heck der Schnell-an-den-vorderen-Steg-Längsseits-Lieger. …

So, Luft gemacht, alles wieder gut. Wir liegen im Fischereihafen auch bestens.

Weil,

Platz … ist doch für alle da!

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