Mit “nix tun” ist nichts ….

Ahoi, ….so sind sie also, die ersten Tage an Bord: Platz schaffen, Räumen und kruschteln und nichts finden.

Vorschiff voller Segel, Persenninge, Werkzeug, Matrazen

Tag 1 – 10: Stürmisch aus West und Ost, Sonne vor und hinter den Wolken, gefühlte Temperatur 3 °C

Toilette in Gang nehmen: Eigenartiges Gefühl, wenn das Wasser durch die durchsichtigen Schläuche läuft. Quer durchs Schiff, und wir nun direkt merken, ob unsere Schlauchverlegung ordnungsgemäß war. Beim Probe-Pipi war Nervosität angesagt.

Werft-Dreck abschrubbern, Hutzen aufs Deck schrauben, Flaggstockhalterung montieren, Fender aufpumpen, Klüver-Netz knüpfen, Wanten montieren, Antennen befestigen,

Abends basteln wir mit allen Decken und dem Schaffell eine Liegewiese auf dem Boden des unteren Salons. Man gönnt sich ja sonst nix. Die Kojen sind gefüllt mit Drahtseilen, Wantenspannern, Segeln, Persenninge ….

Petroleum-Ofen in Gang setzen. Sehr aufregend das rumgezündel …. Aber gut das Essen … Die Temperatur fürs Pizzabacken kann noch verbessert werden …

Riggen wegen zuviel Wind abgebrochen ….

… und dann das Ding mit dem Barometer

Ach du Schreck! Der Schiffsbarometer ist kaputt. Unser wunderbarer Schatz-Barometer hat den Transport nicht überlebt. Der hängt Richtung Temperatur. Nicht schön oder stürmisch, sonder auf 15 Grad Celsius. Leider gibt’s wohl an der ganzen Meck-Pomm-Küste niemand, der uns den reparieren kann. :-((( Nachdem wir das Teil längere Zeit traurig angestarrt haben, kam dann schlagartig die Erkenntnis, daß wahrscheinlich der Luftdruck auch mit der Höhe zusammenhängt. Und wir sind ja immerhin von 500 meter überm Meer auf Meereshöhe gerutscht. ….

…. Und hinten gibt es ein Rädchen zum nachjustieren …. Reisen bildet ….

…wir bleiben dran …

Ahoi, Ulli

PS: Bilder gibt es keine, da kaum Internetverbindung!

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